Friedenskirche im Park Sanssouci, Potsdam

Auftraggeber
Stiftung Preußische Schlösser und
Gärten Berlin-Brandenburg
Abteilung Baudenkmalpflege
Lennéstraße 9
14471 Potsdam

 

Architekt
Architekturbüro Redlich
Große Fischerstraße 7
14467 Potsdam

 

 

 

 

Planungszeit

1995

Baubeginn

1996

Fertigstellung

1999

Bausumme

8 Mio. EUR

Leistungsumfang

Abdichtungsberatung
Raumklimatische Langzeitmessungen
Wärmebrückenberechnung

 

Am 24.09.1848 wurde im südöstlichen Teil des Parks von Sanssouci die Friedenskirche geweiht. Die Friedenskirche wurde als dreischiffige Säulen-Basilika errichtet. Im Osten wird das Mittelschiff durch eine halbrunde Apsis, die raumseitig mit einem Mosaik bekleidet ist, geschlossen. Im Westen der Friedenskirche ist eine Vorhalle sowie ein Atrium vorgelagert. Die Baumeister Ludwig Persius und August Stühler entwarfen die Friedenskirche nach den Skizzen des preußischen Königs Wilhelm IV. Die Architektur der Friedenskirche geht auf die italienische Oberkirche von St. Clemente in Rom aus dem 12. Jahrhundert zurück.

Die Friedenskirche gehört heute zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und wird von der evangelischen Frieden-Kirchgemeinde Potsdam genutzt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg plante umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Friedenskirche.

Das Ingenieurbüro Axel C. Rahn wurde mit der Ausarbeitung einer gutachtlichen Stellungnahme zur Friedenskirche beauftragt. Die Stellungnahme beinhaltete neben einer Sanierungskonzeption für das erdberührte Gründungsbauwerk auch eine bauphysikalische Langzeitmessung. Die für einen Zeitraum von 12 Monaten durchgeführte Langzeitmessung erfaßte das thermische und hygrische Verhalten der Kirche, um festzustellen, inwieweit Einflußparameter vorliegen, die auf vorhandene Schädigungen zurückzuführen sind. Insbesondere wurde ermittelt, inwieweit durch Nutzungseinflüsse die Gefahr der Tauwasserbildung auf dem raumseitig original erhaltenen Mosaik in der Apsis der Friedenskirche besteht.

Die ausgearbeiteten Sanierungsmaßnahmen enthalten auch Angaben zur Gewährleistung eines auf die denkmalgeschützte Bauwerkshülle abgestimmten Belüftungs- und Beheizungskonzepts.






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